La Manufacture
CHABLIS/ Frankreich
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Zu Besuch bei Benjamin Laroche von La Manufacture
La Manufacture . Chablis
Angelina: Wie bist du zum Wein gekommen?
Benjamin Laroche: Ich bin im Wein geboren.
Angelina: Du bist im Wein geboren?
Benjamin Laroche: Ich bin als Kind hineingefallen! Kennst du Asterix und Obelix? Obelix ist in den Zaubertrank gefallen. Mir ging es genauso! Nur dass ich davon trinken darf.
Im Ernst, ich bin tatsächlich ein bisschen damit aufgewachsen. Aber als ich jung war, jünger meine ich, denn ich hoffe, ich bin immer noch jung!, hatte ich überhaupt nicht vor, etwas mit Wein zu machen. Das war absolut nicht mein Plan. Letztendlich hat mich eher der Zufall dorthin gebracht.
Angelina: Was wolltest du denn machen?
Benjamin Laroche: Ich hatte keine ganz konkrete Vorstellung. Aber mit 16 oder 17 war mein Ziel definitiv nicht, in der Weinbranche zu arbeiten. Ich dachte vielleicht an etwas anderes, aber ganz sicher nicht an Wein.
Angelina: Du hast einen Sohn, richtig?
Benjamin Laroche: Ja, ich habe einen Sohn, Augustin.
Angelina: Und er arbeitet schon mit dir zusammen?
Benjamin Laroche: Ja, er arbeitet bereits hier. Augustin ist ein außergewöhnlicher junger Mensch, und das meine ich im wahrsten Sinne des Wortes. Er hat eine Chromosomenanomalie und lebt mit einer geistigen Behinderung. Aber er kann sehr gut kommunizieren und hat einen großen Wunsch zu arbeiten.
Hier bei La Manufacture hat Inklusion einen festen Platz. Jeden Freitag kommen vier junge Menschen mit geistiger Behinderung zu uns. Sie arbeiten mit uns und wir bringen ihnen verschiedene Tätigkeiten bei. Sie arbeiten an den Etikettierlinien, bereiten Bestellungen vor oder kümmern sich um die Kartons. Unser Ziel ist es, ihnen die Chance zu geben, später einen Beruf ausüben zu können.
Augustin ist in derselben Situation und arbeitet ebenfalls hier. Heute Morgen hat er zum Beispiel die Bestellung für Marcon, das Drei-Sterne-Michelin-Restaurant, vorbereitet. Und er war es auch, der diese Etikettierlinie bedient hat.
Angelina: Was isst du am liebsten zu einem Chablis?
Benjamin Laroche: Austern! Austern, Muscheln und Krustentiere. Und wenn wir über einen Premier Cru sprechen, dann würde ich Hummer nehmen.
Angelina: Hummer?
Benjamin Laroche: Ja, Hummer. Die eine Hälfte meiner Familie kommt aus Chablis, die andere aus der Bretagne. Da ist das natürlich die perfekte Verbindung!
Angelina: Wie lange machst du diesen Beruf schon?
Benjamin Laroche: Ich arbeite seit 1999 in der Weinwelt. Also seit 27 Jahren.
La Manufacture gibt es seit 2014. Bereits 2012 hatte ich begonnen, an dem Projekt zu arbeiten. Das Unternehmen existierte offiziell noch nicht, aber ich hatte schon angefangen, das Ganze aufzubauen. 2014 wurde die Firma dann gegründet.
Angelina: Und dein erster Jahrgang?
Benjamin Laroche: Der erste richtige Jahrgang von La Manufacture stammt aus dieser Zeit, also 2013/2014. Das waren schwierige Jahrgänge, unter anderem wegen der großen Frische. Und seitdem hat uns eigentlich fast jeder Jahrgang vor irgendwelche Herausforderungen gestellt. Aber so ist es eben, wenn man in Chablis arbeitet.
Angelina: Wie findest du in schwierigen Jahren die Kraft weiterzumachen?
Benjamin Laroche: Wir haben keine Wahl. Ganz einfach. Wir haben keine Wahl. Und außerdem sind das Berufe, die von Leidenschaft leben.
Angelina: Es ist also die Leidenschaft, die dich weitermachen lässt?
Benjamin Laroche: Natürlich. Ohne große Leidenschaft keine großen Menschen. Es sind Berufe voller Leidenschaft und man muss sich den Schwierigkeiten stellen.
Wobei natürlich alles relativ ist. 2024 haben wir zum Beispiel 100 Prozent der Ernte unserer Bioweine verloren. Das ist eine Katastrophe.
Für mich bedeutete 2024 insgesamt ungefähr 70 Prozent Verlust. Stell dir vor, du verlierst innerhalb eines Jahres 70 Prozent deiner Tätigkeit. Danach musst du erst einmal wieder aufstehen.
Heute versuchen wir, uns davon zu erholen. Natürlich ist das schwierig, aber wir schaffen es. Zumindest tun wir alles dafür. Und genau deshalb brauchen wir auch unsere Kunden.
Angelina: Was ist für dich der schönste berufliche Moment des Jahres?
Benjamin Laroche: Ich glaube, das ist der Moment, in dem wir an den endgültigen Assemblagen der Weine arbeiten, kurz vor der Abfüllung.
Wenn die Weine fertig sind, kann es zum Beispiel eine Parzelle geben, bei der 30 Prozent des Weins in Fässer oder Demi-Muids gehen und 70 Prozent in Edelstahltanks.
Dann habe ich vielleicht sieben, acht oder zehn verschiedene Fässer, die ich verkosten kann. Wir probieren jedes einzelne Fass und natürlich auch den Wein aus dem Tank. Anschließend suchen wir nach der bestmöglichen Assemblage.
Das können zum Beispiel 20 Hektoliter aus dem Tank sein, dazu dieses Fass, die Hälfte von jenem Fass und noch ein Teil eines weiteren.
Und daraus entsteht schließlich die Assemblage. Für mich ist das wirklich der interessanteste und spannendste Teil meiner Arbeit. Dieser Moment unmittelbar vor der Abfüllung.
Danach kommen Schönung und Abfüllung, aber das interessiert mich nicht mehr so sehr.
Und dann gibt es noch einen anderen sehr wichtigen Moment. Manchmal sind wir vollkommen davon überzeugt, dass wir etwas Großartiges geschaffen haben. Dann gehen wir mit den gerade fertig gewordenen Weinen zu unseren ersten Kunden und fragen uns natürlich: „Werden sie das genauso sehen wie ich?“
Angelina: Wer oder was beeinflusst dich bei der Weinbereitung am meisten? Sind es deine Kunden?
Benjamin Laroche: Ja. Was mich am stärksten beeinflusst, ist das Feedback meiner Kunden.
Angelina: Also nicht ein Kellermeister oder ein befreundeter Winzer?
Benjamin Laroche: Nein, überhaupt nicht. Es sind wirklich die Erfahrungen und Rückmeldungen meiner Kunden.
Wenn wir unterwegs sind und gemeinsam mit Weinhändlern und Menschen verkosten, die wirklich etwas vom Wein verstehen und sehr differenziert probieren können, hören wir ihnen genau zu. Ihre Rückmeldungen sind sehr interessant.
Aber genauso wichtig ist das Feedback der Endkunden, also der Privatkunden.
Wenn uns jemand anruft und sagt: „Ich war in einem Restaurant, habe dort in einem Michelin-Sterne-Restaurant euren Wein getrunken und möchte jetzt etwas davon bestellen“, dann ist das eine wunderbare Anerkennung.
Denn diese Menschen sind nicht unbedingt Weinexperten. Es sind einfach Weinliebhaber, die der Wein berührt hat.
Sie haben ein schönes Essen an einem schönen Ort mit tollen Menschen geteilt. Dazu standen schöne Weine auf dem Tisch und unser Wein war Teil dieses besonderen Moments. Für mich ist das eine der schönsten Anerkennungen überhaupt.
Angelina: Wann ist der beste Moment, eine Flasche Wein zu öffnen?
Benjamin Laroche: Den einen besten Moment gibt es nicht. Der beste Moment ist dann, wenn man Lust darauf hat, eine Flasche zu öffnen. Und vor allem, wenn man mit den richtigen Menschen zusammen ist.
Für mich gibt es nicht einfach nur einen guten Wein. Es geht vielmehr um die richtige Begegnung zwischen einem Wein und den Menschen.
Du kannst den einfachsten Wein der Welt haben. Wenn du mit den richtigen Menschen zusammen bist und einen schönen Moment miteinander teilst, brauchst du nichts anderes.
Umgekehrt kannst du den besten Wein der Welt haben. Wenn du mit Menschen zusammensitzt, mit denen du keine Freude hast, verliert auch der Wein seinen Reiz.
Ich weiß nicht, ob du das genauso siehst, aber für mich ist es so.
Ich bin überhaupt kein Etikettentrinker. Mir ist egal, was andere über einen Wein sagen oder denken. Mich interessiert, was dieser Wein mir gibt und vor allem, welche Freude er schafft, wenn ich ihn mit anderen Menschen teile.
Wein ist der Kitt der Geselligkeit.
Darum geht es für mich.
Der beste Wein ist letztendlich derjenige, der den Menschen, mit denen du ihn teilst, die größte Freude bereitet.
Na ja, vielleicht ist das ein bisschen eine typisch normannische Antwort!
Angelina: Wie viele Flaschen produziert ihr pro Jahr?
Benjamin Laroche: Zwischen 80.000 und 120.000 Flaschen. Es hängt davon ab, was Mother Nature uns gibt!
Angelina: Verteilt auf ungefähr 18 Cuvées?
Benjamin Laroche: Ja, etwas mehr als 18 Cuvées.
Angelina: Welches war, abgesehen von 2024, das schwierigste Jahr?
Benjamin Laroche: Wir hatten zwei besonders schwierige Jahre direkt hintereinander: 2016 und 2017.
Wir hatten sehr viel Frost und viel Hagel. Das waren zwei sehr schwierige Jahre, sowohl hinsichtlich der Erträge als auch aufgrund der klimatischen Bedingungen.
Angelina: Und umgekehrt: In welchem Jahr hast du dir gedacht: „Wow, dieses Jahr läuft einfach alles“? Nicht unbedingt wegen der Qualität, sondern einfach ein Jahr, in dem alles leicht von der Hand ging.
Benjamin Laroche: Es gab ein Jahr, das wirklich ziemlich einfach war. Fast schon ein Jahr für Faule! Alles lief gut.
Im Weinberg lief alles wie von selbst, im Keller lief alles wie von selbst und am Ende hat einfach alles funktioniert.
Das war das einfache Jahr. Fast wie ein Urlaubsjahr!
Und trotzdem ist dabei ein sehr gutes Ergebnis herausgekommen.
Angelina : Comment es-tu venu au vin ?
Benjamin Laroche : Je suis né dans le vin.
Angelina : Tu es né dans le vin ?
Benjamin Laroche : Je suis tombé dedans quand j’étais petit ! Tu connais Astérix et Obélix ? Obélix est tombé dans la potion magique. Moi aussi ! Sauf que moi, j’ai le droit d’en boire.
Plus sérieusement, je suis un peu né dedans. Mais quand j’étais jeune, plus jeune, parce que je suis encore jeune, j’espère !, je ne me destinais pas du tout au vin. Ce n’était absolument pas mon projet. C’est finalement le hasard qui m’y a amené.
Angelina : Qu’est-ce que tu voulais faire ?
Benjamin Laroche : Je n’avais pas d’idée très précise. Mais à 16 ou 17 ans, mon objectif n’était clairement pas de travailler dans le vin. Je pensais peut-être faire autre chose, mais certainement pas ça.
Angelina : Tu as un fils, c’est ça ?
Benjamin Laroche : Oui, j’ai un fils, Augustin.
Angelina : Et il travaille déjà avec toi ?
Benjamin Laroche : Oui, il travaille déjà ici. Augustin est un enfant extraordinaire, au sens propre du terme. Il est porteur d’une anomalie chromosomique et se trouve en situation de handicap mental. Mais c’est quelqu’un qui communique très bien et qui a une vraie envie de travailler.
Ici, à La Manufacture, le handicap a toute sa place. Tous les vendredis, nous accueillons quatre jeunes en situation de handicap mental. Ils viennent travailler avec nous et nous leur apprenons différents métiers : travailler sur les lignes d’étiquetage, préparer les commandes ou encore préparer les cartons. L’objectif est de leur donner une chance d’avoir un métier plus tard.
Augustin est dans la même situation et travaille lui aussi ici. Ce matin, par exemple, c’est lui qui a préparé la commande destinée à Marcon, le restaurant trois étoiles Michelin, et c’est également lui qui a fait tourner cette ligne d’étiquetage.
Angelina : Quel est ton plat préféré avec un Chablis ?
Benjamin Laroche : Ah, les huîtres ! Les huîtres, les coquillages, les crustacés. Et si je pars sur un Premier Cru, alors je vais vers le homard.
Angelina : Le homard ?
Benjamin Laroche : Oui, le homard. La moitié de ma famille vient de Chablis et l’autre moitié vient de Bretagne. Alors forcément, c’est le mariage parfait !
Angelina : Depuis combien de temps fais-tu ce métier ?
Benjamin Laroche : Je travaille dans le monde du vin depuis 1999. Cela fait donc 27 ans.
La Manufacture existe, elle, depuis 2014. J’avais commencé à travailler sur le projet dès 2012. La société n’existait pas encore officiellement, mais j’avais déjà commencé à construire le projet. Puis, en 2014, la société est née.
Angelina : Et ton premier millésime ?
Benjamin Laroche : Le premier véritable millésime de La Manufacture remonte à cette période, 2013-2014. Ce furent des millésimes compliqués, notamment à cause de beaucoup de fraîcheur. Et depuis, presque tous les millésimes nous ont réservé leur lot de difficultés. Mais voilà, c’est aussi ça, être à Chablis.
Angelina : Comment trouves-tu la force de continuer pendant les années difficiles ?
Benjamin Laroche : On n’a pas le choix. On n’a tout simplement pas le choix. Et puis, ce sont des métiers de passion.
Angelina : C’est donc la passion qui te fait continuer ?
Benjamin Laroche : Bien sûr. Sans grande passion, pas de grand homme. Ce sont des métiers de passion et il faut savoir faire face aux difficultés.
Après, tout est relatif. Évidemment, en 2024, par exemple, nous avons perdu 100 % de la récolte sur les vins bio. Ça, c’est un désastre.
Pour moi, 2024 représente environ 70 % de pertes. Imagine que, du jour au lendemain, tu perdes 70 % de ton activité sur une année complète. Il faut réussir à se relever.
Aujourd’hui, nous essayons de nous reconstruire. Forcément, c’est compliqué, mais on y arrive. En tout cas, on fait tout pour y arriver. Et c’est aussi pour cela que nous avons besoin de nos clients.
Angelina : Quel est, pour toi, le plus beau moment professionnel de l’année ?
Benjamin Laroche : Je pense que c’est le moment où nous travaillons sur les assemblages finaux des vins, juste avant la mise en bouteille.
Lorsque les vins sont terminés, on peut avoir, par exemple, une parcelle dont 30 % du vin va partir en fûts ou en demi-muids et 70 % en cuves inox.
Ensuite, je peux avoir sept, huit ou dix fûts différents à goûter. On goûte tous les fûts, on goûte également la cuve, puis on cherche le meilleur assemblage possible.
Ça peut être, par exemple, vingt hectolitres provenant de la cuve, auxquels on ajoute tel fût, la moitié d’un autre et encore une partie d’un troisième.
Et là, on construit l’assemblage. Pour moi, c’est vraiment la partie la plus intéressante et la plus passionnante du métier. Ce moment juste avant la mise en bouteille.
Ensuite viennent le collage et la mise en bouteille, mais ce n’est plus ce qui m’intéresse le plus.
Et puis il y a aussi un autre moment très important. Nous pouvons être convaincus d’avoir créé quelque chose de formidable, puis nous allons voir nos premiers clients avec les vins qui viennent tout juste d’être terminés. Et là, forcément, on se demande : « Est-ce qu’ils vont penser la même chose que moi ? »
Angelina : Quelle est ta plus grande influence lorsque tu fais tes vinifications ? Tes clients ?
Benjamin Laroche : Oui. Ce qui m’influence le plus, c’est le retour de mes clients.
Angelina : Ce n’est donc pas un maître de chai ou un ami ?
Benjamin Laroche : Non, pas du tout. C’est vraiment le retour d’expérience de mes clients.
Lorsque nous allons sur le terrain et que nous dégustons avec des cavistes, avec des gens qui savent goûter, des professionnels qui ont une vraie connaissance du vin et qui sont assez pointus, nous les écoutons beaucoup. Leurs remarques sont intéressantes.
Mais il y a aussi le retour des clients finaux, des particuliers.
Quand quelqu’un nous appelle et nous dit : « J’étais au restaurant, j’ai bu votre vin dans un restaurant étoilé Michelin et maintenant, j’aimerais vous en commander », c’est une très belle récompense.
Parce que ce ne sont pas forcément des spécialistes du vin. Ce sont simplement des amateurs que le vin a touchés.
Ils ont partagé un beau repas, dans un bel endroit, avec de belles personnes, ils ont invité de jolis vins à leur table et notre vin a participé à ce moment. Pour moi, c’est une très belle récompense.
Angelina : Quel est le meilleur moment pour ouvrir une bouteille ?
Benjamin Laroche : Il n’y a pas vraiment de meilleur moment. Le meilleur moment, c’est quand on a envie de l’ouvrir et, surtout, quand on est avec les bonnes personnes.
Pour moi, il n’y a pas de bon vin. Il n’y a que la bonne rencontre entre un vin et des personnes.
Tu peux avoir le vin le plus simple du monde. Si tu es avec les bonnes personnes et que tu vis un beau moment de partage, tu n’as besoin de rien d’autre.
À l’inverse, tu peux avoir le meilleur vin du monde. Si tu es avec des gens avec lesquels tu ne prends aucun plaisir, le vin n’a plus beaucoup d’intérêt.
Je ne sais pas si tu es d’accord, mais pour moi, c’est comme ça.
Je ne suis pas du tout un buveur d’étiquettes. Je me fiche de ce que peuvent dire ou penser les autres d’un vin. Ce qui m’intéresse, c’est ce qu’il va m’apporter et surtout le plaisir qu’il va créer lorsque je vais le partager avec d’autres personnes.
Le vin, c’est le ciment de la convivialité.
Voilà ce qui compte pour moi.
Le meilleur vin, c’est finalement celui qui apporte le plus de plaisir aux personnes avec lesquelles tu le partages.
Bon… c’est peut-être un peu une réponse de Normand !
Angelina : Combien de bouteilles produisez-vous chaque année ?
Benjamin Laroche : Entre 80 000 et 120 000 bouteilles par an. Ça dépend de ce que Mother Nature veut bien nous donner !
Angelina : Réparties sur environ 18 cuvées ?
Benjamin Laroche : Oui, un peu plus de 18 cuvées.
Angelina : Quelle a été l’année la plus difficile, en dehors de 2024 ?
Benjamin Laroche : Nous avons eu deux années particulièrement compliquées qui se sont suivies : 2016 et 2017.
Nous avons subi beaucoup de gel et beaucoup de grêle. Ce furent donc deux années très difficiles en termes de rendement et de conditions climatiques.
Angelina : Et à l’inverse, quelle a été l’année où tu t’es dit : « Là, tout va bien » ? Pas forcément en termes de qualité, mais simplement une année où tout semblait fonctionner facilement.
Benjamin Laroche : Il y a eu une année qui a été assez facile. C’était presque une année de paresseux ! Tout allait bien.
Tout se passait tout seul dans les vignes, tout se passait tout seul à la cave et, finalement, tout s’est bien déroulé.
C’était l’année facile. Presque une année de vacances !
Et malgré ça, elle a donné un très bon résultat.